Persönlicher Blogbeitrag von Sandra K. (57) München – vor 2 Tagen

Mein ehrliches Tagebuch: Wie ich nach 28 Jahren endlich aufgehört habe, mich schuldig zu fühlen – ohne aufzuhören...

Ich weiß nicht, wie ich anfangen soll. Eigentlich schreibe ich sowas nie. Aber ich hab das Gefühl, dass ich es aufschreiben muss, weil es mir so viel bedeutet – und weil ich mir gewünscht hätte, dass mir das jemand früher erzählt.

Ich rauche seit meinem neunzehnten Lebensjahr.

Das sind 38 Jahre. Fast vier Jahrzehnte, in denen ich jede Silvester versprochen hab: ,,dieses Jahr höre ich auf.''

Jedes Jahr hab ich es nicht geschafft. Und jedes Jahr hab ich mich danach schlechter gefühlt als vorher – nicht wegen der Zigaretten, sondern wegen der gescheiterten Vorsätze.

Mein Mann sagt immer: „Du bist zu hart zu dir selbst." Vielleicht hat er recht.

Foto: zur Veranschaulichung. Sandra (57) findet einen Weg zu gesünderem Rauchen

Der Moment, der alles verändert hat

Es war ein ganz normaler Dienstagabend. Ich saß auf dem Balkon, Zigarette in der Hand, und scrollte gedankenlos durch mein Handy. Dann stieß ich auf einen Artikel über eine Frau aus Berlin – eine Kettenraucherin, 53, die nicht aufgehört hatte, aber trotzdem irgendwie weniger rauchte. Nicht weil sie wollte. Einfach so.

Ich hab den Artikel dreimal gelesen.

Das Ding, das sie benutzt hatte, hieß NicoQuit. Ein kleiner, durchsichtiger Filter, den man einfach über die Zigarette steckt. Er filtert Nikotin und Teer heraus – aber der Geschmack, das Ritual, die Pause, alles bleibt. Dein Körper kriegt weniger Nikotin, und irgendwann will er auch weniger.

Mein erster Gedanke: Das klingt zu einfach.

Mein zweiter Gedanke: Aber warum eigentlich nicht?

Woche 1 – nichts verändert, außer diesem kleinen Ding

Ich hab ihn bestellt. Drei Tage später war er da. Kleines Päckchen, unscheinbar. Ich hab ihn auf die Zigarette gesteckt und gedacht: Ich fühl gleich gar nichts.

Aber ich hab ihn weiter benutzt. Jeden Tag. Ohne Druck, ohne Ziel, ohne den Vorsatz „ich will aufhören". Ich wollte einfach mal sehen.

Nach vier Tagen ist mir etwas aufgefallen: Ich hab eine Zigarette angezündet, zwei Züge geraucht, und sie dann einfach ausgedrückt. Nicht weil ich musste. Ich hatte einfach keine Lust mehr auf den Rest.

Das hatte mir in 28 Jahren noch nie jemand sagen können, wie sich das anfühlt.

Foto: NicoQuit-Filter helfen dabei, Nikotin und Teer aus der Zigarette zu filtern, und dienen als Hilfsmittel beim Aufhören.

Woche 2 – der Moment, in dem ich meiner Tochter ins Gesicht geschaut habe

Meine Tochter ist 14. Sie hat mich seit Jahren nie direkt auf das Rauchen angesprochen. Aber ich weiß, dass sie es hasst. Man sieht es manchmal an ihrem Gesicht, wenn ich rausgehe auf den Balkon.

In der zweiten Woche hab ich zum ersten Mal seit Jahren nicht mehr das Gefühl gehabt, dass ich muss. Ich hab abends auf der Couch gesessen und gemerkt: Ich will jetzt gar keine Zigarette. Ich hab einfach keinen Stress damit.

Das klingt vielleicht banal. Aber wenn du 38 Jahre lang immer dieses leise Ziehen gespürt hast, dieses ich brauch gleich eine – und das plötzlich weg ist, dann ist das alles andere als banal.

Ich hab ein bisschen geweint. Alleine in der Küche. Ich weiß selbst nicht genau warum.

Foto: zur Veranschaulichung. Sandra (57) ist stolz auf ihre Geschichte

Was ich niemandem erzählt habe – bis jetzt

Ich hab diesen Filter niemandem gezeigt. Nicht meinem Mann, nicht meiner besten Freundin, nicht meiner Mutter, die seit Jahren sagt „Sandra, hör endlich auf."

Nicht weil ich mich schäme. Sondern weil ich es erst selbst verstehen wollte.

Ich bin keine Person, die aufgehört hat zu rauchen. Ich bin eine Person, die angefangen hat, smarter zu rauchen. Und irgendwann – ganz ohne Drama, ganz ohne Entzug, ganz ohne gescheiterte Vorsätze – hat sich das einfach von selbst verändert.

Ich rauche heute noch. Aber statt 18 Zigaretten am Tag sind es drei, manchmal vier.

Und das Wichtigste: Ich habe mich zum ersten Mal seit Jahren nicht mehr wie eine Versagerin gefühlt.

Für alle, die das kennen

Wenn du das hier liest und denkst: Ich will eigentlich auch nicht aufhören, ich will nur nicht mehr so viel – dann ist das vollkommen in Ordnung. Wirklich.

Du musst dir nichts beweisen. Du musst keinen Entzug durchstehen. Du musst nicht der oder die sein, der/die es „endlich geschafft hat."

Ich hab einfach diesen kleinen Filter benutzt. Und er hat mir etwas zurückgegeben, das ich fast vergessen hatte: das Gefühl, selbst die Kontrolle zu haben.

Wer neugierig ist – ich verlink unten die Seite, wo ich ihn bestellt hab. Die haben auch Klarna, falls man erst zahlen will, wenn das Paket da ist. Hat bei mir vier Tage gedauert.

Kein Druck. Kein Versprechen. Einfach mal anschauen.

– Sandra

Foto: NicoQuit-Filter helfen dabei, Nikotin und Teer aus der Zigarette zu filtern, und dienen als Hilfsmittel beim Aufhören.

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